Wann wurde Ali (r.a.) geboren?

Hz. Ali-kerremallahu vechehu- wurde 600 Miladi, Ungefähr 22 Jahre vor der Hijra (Migration), in Mekka geboren.Es wird auch berichtet, das er in der Kaaba geboren wurde.

Hz. Alis (r.a.) Familie


Der Sohn des Onkels unseres Propheten s.a.v. Er ist auch sein Schwiegersohn und vierter Kalif. Sein Vater ist Abu Talib, seine Mutter ist Fatima Bint-i Asad-radıyallahu und Großvater Abdulmuttalip. Seine Tags sind Ebü’l-Hasan und Ebû Türâb, sein Spitzname ist Haydar und sein Titel ist Emîru’l-Mu’minîn. Er hatte auch Spitznamen wie “al-Murteza”: Wer von ihm akzeptiert wird, der die Zustimmung Allahs hat “und” Asadül lahi’l-ğâlib:: Allahs starker Löwe, der immer der Gewinner war “.

Was bedeutet Kerremallahu Vechehu?


Da er in seiner Kindheit niemals Götzen verehrte, sagten später Kerremallahu vecheh : “Möge Allah dein Gesicht vollkommen und ehrenvoll machen!” Er ist die einzige Person unter den Gefährten, an die man sich auf diese Weise erinnert.

Hz. Ali-kerremallahu vechehu- wurde 661 in Kufa von Abdurrahman bin Mülcem, einem Hârici, verwundet, als er zum Morgengebet ging. Er wurde zwei Tage später am 26. oder 28. Januar 661Miladi mit der Wirkung dieser Wunde gestorben. Es ist nicht genau bekannt, wo Ali r.a Leiche nach seinem Tod begraben wurde.Manche behaupten in Kufa (Irak) beigesetzt, das heute als Nadschaf bekannt ist.Manche behaupten das er wurde in der Stadt Balkh im Herzen Afghanistans in Turkistan beigesetzt.

Es wird auch überliefert Während der Zeit der Großen Seldschuken, Sultan Sencer. Als er herausfand, dass sich Ali r.a Grab in Turkistan befand, nahm er das Grab unter Schutz. Er ließ das Grab reinigen und baute einen Schrein. Die Menschen strömten herbei, um das Grab zu besuchen, und begannen, sich um das Grab herum niederzulassen. Also Um Alis r.a Grab wurde eine Stadt gegründet. Und die Stadt hieß “Mezar-ı Şerif”, was “heiliges Grab” bedeutet. Allahu Alem ( Allah weiss es besser.)


Einige Geschihten von Hadhrat ’Ali radiallahu ’anhu


Hadhrat ’Ali radiallahu ’anhu kommt an einem Grab vorbei


Hadhrat Kumail radiallahu ’anhu sagt: „Ich war einmal mit ’Ali radiallahu ’anhu auf einer Reise, als wir in einem Wald ankamen. Er näherte sich einem Grab und sagte: „O ihr Bewohner der Gräber! O ihr, die ihr unter Ruinen lebt! O ihr, die ihr in der Wildnis und Einsamkeit lebt! Was ist eure Nachricht aus der anderen Welt? Wie ist es euch dort ergangen?“ Er fuhr fort: „Die Nachrichten von unserer Seite sind, dass alles was ihr an Wohlstand und Reichtümer hier gelassen habt, ist längst verteilt worden. Eure Kinder sind Waise. Eure Witwen sind seit langem wieder verheiratet. Das ist unsere Nachricht, nun lasst uns über euch hören.“ Er wendete sich dann an mich: „O Kumail! Wenn sie sprechen könnten, würden sie uns sagen, dass die beste Vorbereitung für das Leben nach dem Tod Gottesfurcht (Taqwa) ist.“ Tränen quollen aus seinen Augen hervor, als er fügte hinzu: „O Kumail! Das Grab ist eine Kiste von Taten, aber das wird einem erst nach dem Tod bewusst. (Muntahab Kans)

Anmerkung: Das heißt unsere guten oder falschen Taten werden in unseren Gräbern aufbewahrt, wie in einer Kiste. In vielen Ahadith wird gesagt, dass jeder Tote seine guten Taten im Grab in der Person eines angenehmen Begleiters trifft, der ihm dort ein Freund sein wird und tröstet. Aber seine schlechten Taten nehmen eine schreckliche Form an, die einen üblen Geruch ausstrahlen, was noch zu dem Elend des Toten hinzukommt. In noch einem anderen Hadith wird auch gesagt: „Drei Sachen begleiten eine Person zu seinem Grab. Sein Vermögen (wie die überwiegende Gewohnheit unter den Arabern zu der Zeit gewesen ist), seine Verwandten und seine Taten. Sein Vermögen und seine Verwandten gehen nach seiner Beerdigung zurück, aber seine Taten gehen mit in das Grab und bleiben bei ihm.“

Einmal fragte der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam die Sahaba: „Wisst ihr in welcher Beziehung eure Verwandten, euer Vermögen und eure Taten zu euch stehen?“ Die Sahaba wünschten mehr darüber zu wissen. Er antwortete: „Es kann mit einer Person verglichen werden, die drei Brüder hat. Wenn er im Begriff ist zu sterben, ruft er einen seiner Brüder zu sich und fragt ihn: ‚Bruder! Du siehst, meine Lage. Welche Hilfe kannst du mir in diesem Augenblick anbieten?’ Dieser Bruder antwortet: ‚Ich kann den Doktor für dich rufen, kann dich pflegen und nach dir sehen. Und wenn du tot bist, bade ich dich, hülle dich ein und trage dich auf meinen Schultern zum Grab. Nachdem du begraben worden bist bete ich für dich.’ Dieser Bruder ist seine Familie und seine Verwandten. Dann stellte er die gleiche Frage zum zweiten Bruder, der so antwortete: ‚Ich bleibe mit dir so lang du lebendig bist. Sobald du tot bist, gehe ich selbst zu jemand anderes.’ Dieser Bruder ist sein weltliches Vermögen. Er fragt dann den letzten Bruder in der gleichen Weise, der die Antwort so gibt: ‚Ich werde dich sogar auch in deinem Grab nicht verlassen und ich begleite dich zu diesem Ort der endgültigen Einsamkeit. Wenn deine Taten in der Waage gewogen werden, werde ich sofort mein Gewicht zu deinen guten Taten legen, sodass die Waagschale nach unten geht.’ Dieser Bruder verkörpert seine guten Taten. Jetzt erklärt mir, welchen von den Brüdern betrachtet ihr am nützlichsten für diese Person?“ Die Sahaba antworteten: „O Prophet von Allah! Der letzte Bruder ist wirklich für ihn der nützlichste. Es gibt keinen Zweifel darüber. Die anderen zwei Brüder sind für ihn ohne Nutzen.“ (Muntahab Kans)


2. Hadhrat ’Alis radiallahu ’anhu Tapferkeit in Uhud

Die Vernachlässigung der Anordnung des Propheten sallallahu ’alaihi wassallam änderte den Sieg bei Uhud in eine Niederlage, dessen Details wir bereits in Kapitel II gelesen haben. Es war eine sehr harte Zeit für die Muslime. Sie wurden einfach zwischen zwei Gruppen von Feinden gefangen genommen und viele von ihnen wurden getötet und einige rannten davon. Der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam wurde von den Feinden umkreist, die das Gerücht verbreiteten, das er gestorben sei. Die meisten der Sahaba verloren ihr Gleichgewicht wegen diesem Gerücht und das war die Hauptursache ihres Wegrennens.

’Ali radiallahu ’anhu sagte: „Wir waren von Feinden umgeben und ich konnte den Propheten sallallahu ’alaihi wassallam nicht sehen. Ich suchte nach ihm zuerst unter den Lebendigen und konnte ihn nicht dort finden, dann suchte ich unter den Toten, aber dort konnte ich ihn auch nicht finden. Ich dachte bei mir: ‚Es ist unmöglich für ihn, vom Schlachtfeld zu fliehen. Es scheint, dass Allah ta’ala mit uns wegen unserer Sünden verärgert ist und er hat ihn zum Himmel hochgehoben. Es gibt keinen anderen Weg für mich außer in die feindlichen Reihen zu springen und zu kämpfen, bis ich getötet werde.’

Ich griff folglich die Feinde an und tötete sie mit meinem Schwert, bis ich den Propheten sallallahu ’alaihi wassallam erblickte. Ich war sehr glücklich und war sicher, dass Allah ta’ala seinen Geliebten durch seine Engel geschützt hatte. Ich näherte mich ihm und stand an seiner Seite. Unterdessen rückte ein feindliches Kontingent vor, um den Prophet sallallahu ’alaihi wassallam anzugreifen. Er sagte zu mir: ‚’Ali gehe, die Feinde aufhalten.’ Ich kämpfte alleine, trieb sie zurück und tötete manche von ihnen. Danach ist dennoch eine andere Gruppe gekommen, um ihn anzugreifen. Er rief wieder aus: ‚’Ali gehe die Feinde aufhalten.’ Ich kämpfte wiederum alleine gegen diese Gruppe und trieb sie zurück.“

Es war zu dieser Gelegenheit, dass Hadhrat Dschibra´il (Gabriel) ’alaihi salaam zu Hadhrat ’Ali radiallahu ’anhu kam und ihn für seine Tapferkeit und seine Hingabe zum Propheten sallallahu ’alaihi wassallam pries. Der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam sagte:

„’Ali gehört mir und ich gehöre ihm.“

Damit war ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl gemeint.

Daraufhin sagte Hadhrat Dschibra´il (Gabriel) ’alaihi salaam:

„Ich gehöre euch beide.“ (Quratu-l-’Ujun)

Anmerkung: Seht die Tapferkeit von Hadhrat ’Ali radiallahu ’anhu. Er sprang ganz alleine in die feindlichen Reihen, als er den Propheten sallallahu ’alaihi wassallam nicht finden konnte. Dieses zeigt seine extreme Liebe und Hingabe dem Propheten sallallahu ’alaihi wassallam gegenüber.

.“ Hadhrat ’Ali radiallahu ’anhu sagte: „Ich bin ein Sklave von der Person, die mir nur einen einzigen Buchstaben beigebracht hat. Er kann mich verkaufen oder freilassen.“

Jemand fragte ’Ali radiallahu ’anhu: „Wie groß war die Liebe der Sahaba für den Propheten sallallahu ’alaihi wassallam.“ Er antwortete: „Bei Allah! Wir liebten den Propheten sallallahu ’alaihi wassallam mehr als unsere Reichtümer, unsere Kinder und unsere Mütter und er war geschätzter als ein Glas kaltes Wasser zu der Zeit von starkem Durst.“ (Schifa)

Anmerkung: Es gibt keine Übertreibung in ’Alis radiallahu ’anhu Aussage. Die Lage der Sahaba war genauso, und warum sollte es auch nicht so sein, denn sie hatten einen Vollkommenen Glauben (Iman). Es konnte nicht anders sein, im Angesichts dessen, was Allah ta’ala vorgeschrieben hat, nämlich:

„Sprich: ‚Wenn eure Väter und eure Söhne und eure Brüder und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermögen, das ihr euch erworben habt und der Handel, dessen Niedergang ihr fürchtet und die Wohnstätten, die ihr liebt, euch lieber sind als Allah und Sein Gesandter und das Kämpfen für Seine Sache, dann wartet, bis Allah mit Seiner Entscheidung kommt; und Allah weist den Ungehorsamen nicht den Weg.’“

(At-Tauba 24)


Dieser Vers klingt wie eine Warnung gegen Alles, das attraktiver als die Liebe zu Allah ta’ala und zum Propheten sallallahu ’alaihi wassallam sein könnte. Anas radiallahu ’anhu und Abu Huraira radiallahu ’anhu berichteten, dass der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam einmal sagte: „Keiner von euch kann ein Gläubiger sein, bis seine Liebe zu mir mehr ist, als seine Liebe für seinen Eltern, Kinder und alle Menschen auf der Welt.“

Gelehrte sagen, dass die Liebe, die in diesem Hadith und in anderen ähnlichen Ahadith erwähnt wird, die freiwillige Liebe und nicht instinktive Liebe ist. Wenn es jedoch als die natürliche und instinktive Liebe genommen wird, dann bezeichnet das Wort Glaube den Glauben des höchsten Grads, wie der der Sahaba.

Es wird über Hadhrat ’Ali radiallahu ’anhu berichtet, dass er bleich wurde und zitterte zur Zeit des Gebets. Jemand fragte ihm, nach dem Grund und er sagte: „Es ist die Zeit, das Vertrauen einzulösen, welches Allah ta’ala den Himmeln und der Erde und den Bergen anbot, aber sie schreckten davor zurück es zu tragen und ich habe es angenommen.“


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